Wochenbettnachsorge und Babypflege

Hebamme Melanie Bieling

0173 / 39 03 188
 
 
 
"Mit jedem neugeborenen Kind geht eine kleine Sonne auf." [Irmgard Erath]

Wissenswertes für Sie - Teil 2

Geburt

Hebammen begleiten Geburten im Krankenhaus, im Geburtshaus und Zuhause. Manche Kliniken bieten die Möglichkeit der Begleitung durch eine Beleghebamme Ihrer Wahl an. Bei einer ambulanten Geburt können Sie wenige Stunden nach der Geburt wieder nach Hause gehen. Die Hebamme betreut sie dann dort weiter. Wenn Sie sich für Hebammenhilfe interessieren, sollten Sie sich schon frühzeitig in der Schwangerschaft bei einer Hebamme melden.

Wochenbett

Die Hebamme steht Ihnen in den ersten Wochen während der großen körperlichen und seelischen Veränderungen zur Seite. Sie spricht mit Ihnen über die Geburt und die ersten Erfahrungen mit dem Kind. In den ersten Tagen dreht sich die Aufmerksamkeit vor allem um medizinische Themen. Die Hebamme beobachtet die Rückbildungs- und Abheilungsvorgänge, unterstützt das Stillen und gibt Hilfestellung bei Schwierigkeiten.

Beim Neugeborenen interessiert sie sein Verhalten und die körperlichen Vorgänge, die Abheilung des Nabels und insbesondere auch die Entwicklung einer evtl. Neugeborenengelbsucht. Sie informiert über die Screeninguntersuchung nach dem Gendiagnostikgesetz und nimmt evtl. Blut aus der Ferse des Neugeborenen am 3. Lebenstag zur Feststellung einer evtl. Stoffwechselstörung. Sie leitet die Eltern in praktischer Babypflege an, erklärt die Prophylaxen und Vorsorgeuntersuchungen, informiert bei Bedarf über die Flaschenernährung und berät über die Verhütung nach der Geburt.

Bis zum 10. Tag nach der Geburt haben Sie Anspruch auf mindestens einen täglichen Besuch durch die Hebamme. Bis Ihr Kind acht Wochen alt ist, können Sie darüber hinaus 16-mal die Hebamme um Rat und Hilfe bitten. Bei Stillschwierigkeiten oder Ernährungsproblemen können Sie anschließend noch achtmal Kontakt zu Ihrer Hebamme aufnehmen. Weitere Besuche sind auf Verordnung eines Arztes möglich.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Leistungen der Hebammenhilfe

Dazu gehören:
  • Beratung in der Schwangerschaft z.B. zur Ernährung, vor anstehenden Untersuchungen, bei Unsicherheiten, Ängsten und anderen Sorgen
  • Schwangeren-Vorsorgeuntersuchungen inkl. aller Blutuntersuchungen, Ausstellen und Führen des Mutterpasses und Ausstellen der Bescheinigung über den mutmaßlichen Entbindungstermin
  • Hilfeleistung bei Schwangerschaftsbeschwerden, z.B. Übelkeit, vorzeitige Wehen, Beckenendlage, Ödeme
  • Geburtsvorbereitung in der Gruppe – auf ärztlichen Rat auch einzeln
  • Geburtshilfe
  • Hilfeleistung bei Fehlgeburten
  • Wochenbettbetreuung bis 8 Wochen nach der Geburt
  • Stillberatung bis zur Zeit des Abstillens
  • Rückbildungsgymnastik
Darüber hinaus stehen Ihnen viele Zusatzlangebote offen, die nicht von der Krankenkasse bezahlt werden.

Quelle: www.hebammenverband.de


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